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Projektwoche "Trommelzauber" 2012

TOLL
RASANT
OLALA
MUTIG
MUNTER
ELEGANT
LAUT
ZAUBERHAFT
AMÜSANT
UNSCHLAGBAR
BESSELT
EINZIGARTIG
RUMMELIG

All das und noch viel mehr war unser Trommelzauber. In der Woche vom 05.03.2012-09.03.2012 war in der Liebfrauenschule der Dschungel los! Trommelnde Affen, singende Krokodile, lebendige Kürbisse, tanzende Bäume, swingende Muscheln bewegten sich eine Woche lang vergnügt und mit einer unglaublichen Leichtigkeit und großer Lebensfreude durch die Schule. Der afrikanische Tänzer und Musiker Thomas Soukou brachte ungefähr 300 Trommeln mit in die Schule. Jedes Kind bekam eine Trommel. Täglich übte Herr Soukou mit jeder Gruppe 1 Stunde lang  ein afrikanisches Märchen ein. 

Trommelzauber1

Ein Geschwisterpaar, von den Eltern wegen Armut verstoßen, musste eine Zaubertrommel finden, um wieder zu den Eltern ins Dorf zurückkehren zu dürfen. Unterwegs trafen sie die oben aufgeführten Tiere und Pflanzen. Zum Schluss erhielten sie die Zaubertrommel und durften in ihr Dorf zurückkehren. Erinnerungen an das deutsche Märchen Hänsel und Gretel wurden geweckt. Es wurde getanzt, getrommelt, gesungen und gespielt. Wenn die Kinder nicht mit Herrn Soukou übten, lernten sie in der Klasse viele Dinge über den afrikanischen Kontinent, bastelten die Kostüme für die Aufführung, kochten afrikanische Speisen, malten afrikanische Flaggen, schnitzten afrikanische Masken… Auch die Eltern wurden von der kreativen Stimmung angesteckt. Dieses lag unter anderem auch an dem gelungenen Elterntrommelabend, der am 1. Projekttag abends von Herrn Soukou geleitet wurde. Alle Lehrerinnen und alle Eltern erhielten eine Trommel und schon stand dem Trommelabend nichts mehr im Wege. Nach anfänglichen schüchternen Trommelversuchen, wurde es immer lauter, lebendiger und fröhlichen. Nach diesem Abend boten viele Eltern für die kommenden Tage ihre Hilfe an. Auch sie hatte das afrikanische Fieber erfasst. So malten die Eltern unter anderem auf Stoff eine riesengroße afrikanische Landschaft, die am Freitagnachmittag bei der Aufführung zum Tragen kam.

Auch noch Wochen nach der Projektwoche, hören wir häufig die afrikanischen Lieder, singen diese mit den Kindern und genießen unsere große Aula, die  liebevoll mit den unterschiedlichsten afrikanischen Kunstwerken geschmückt ist. Wir hoffen, dass wir auch weiterhin etwas von der afrikanischen Lebensfreude, Bewegungsfreude, Freundlichkeit und Leichtigkeit mit in unser (Schul)- Leben  nehmen  und bewahren können. Bis jetzt ist es uns recht gut gelungen.